2025-07 Tübingen Skulpturengarten Rongen



Wer in Tübingen einen ungewöhnlichen Ort für Kunst, Natur und Geschichte sucht, sollte unbedingt eine Spaziergang im Natursteinpark Rongen machen. Beim Bergfriedhof im Schindhau-Wald, auf dem Gelände des ehemaligen französischen Munitionslagers, erstreckt sich auf über 20 Hektar ein unglaublicher Park aus rund 40.000 Tonnen Natursteinen – viele davon antik und aus Rückbauprojekten gerettet. Der Rundweg ist ca. einen Kilometer lang. Zu sehen gibt es wunderbare Skulpturen aus verschiedenen Werksteinen, historische Einzelstücke und liebevoll angelegten Mauern, die von regionalen Steinmetzen und Künstlern gestaltet wurden.

Der Natursteinpark ist aber weit mehr als ein Lagerplatz für Baumaterial. Neben dem Kunstpfad gibt es einen von der Universität Tübingen mitgestalteten Naturstein-Lehrpfad mit 28 Stationen, der anschaulich die Entstehung, Zusammensetzung und Verwendung heimischer Steinsorten erklärt. Für Kinder und Erwachsene gibt es Rätsel zu lösen und viel zu entdecken – von Biotopen über alte Eichen und Buchen bis hin zu einem keltischen Hügelgrab.

Der Park ist ganzjährig und rund um die Uhr frei zugänglich – auch an Sonn- und Feiertagen.

Juni 2024 Nachtrag Monschau

Zum Abschluss gab es noch Entspannung in Monschau. Wir waren am Sonntag morgen noch vor 10 Uhr da und hatten den kleinen Ort fast für uns alleine. Einzig ein paar abreisende Gäste waren in den Straßen unterwegs.

Juni 2024 Nachtrag Aachen

Die Zeit in Büsum war leider sehr schnell um. Das Wetter war  durchwachsen, zu kühl und sehr windig, aber alles in allem trotzdem ein entspannter und erholsamer Urlaub. Auf dem Heimweg haben wir uns noch Aachen und Monschau angesehen.

Aachen

Eine tolle Stadt mit 250.000 Einwohnern, Großstadt in direkter nähe zu den Niederlanden und Belgien. Es war ein warmer Samstagnachmittag und unglaublich voll in der Altstadt. Der Tag vor der Europawahl mit vielen Ständen der unterschiedlichsten Parteien und Protestdemos. Aachen ist eine Krönungsstadt, 30 Könige und Kaiser wurden von 936 bis 1531 im Dom gekrönt. Der Dom ist das bekannteste Wahrzeichen der Stadt und wurde 1978 als erstes deutsches Denkmal in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen. Rathaus, Katschhof und Elisenbrunnen sind wirklich phantastisch und absolut sehenswert. EinTag reicht nicht aus um sich alles anzusehen.

Juni 2024 Heide i.H. und Meldorf

Leider wieder bewölkt und auch Regen ist dabei, das ganze gewürzt mit einigen Sturmböen. Wir haben uns zwei aus dem ADAC Toursets angepriesene Städte in der Nähe für unseren heutigen Ausflug ausgesucht.

Heide in Holstein

Mit etwas mehr als 20.000 Einwohnern eine eher kleine Stadt mit sehr wechselvoller Geschichte. Der riesige Marktplatz hatte im 15. Jahrhundert Platz für die Landesversammlung der 12.000 wehrfähigen Männer von Dithmarschen. Hier noch eine interessante Geschichte vom NDR dazu:  Wie Dithmarscher Bauern den König besiegten

Wirtschaftlich eher benachteiligt, wird es wohl nach dem Bau der durch die EU geförderten Batteriefabrik mit ca. 3.000 Arbeitsplätzen durch die Firma Northvolt aus Schweden aufwärts gehen.

Erwähnenswert ist noch die erst 1993 gegründete Fachhochschule Westküste für Wirtschaft und Technik.

Meldorf

Meldorf ist ein wunderschöner kleiner Flecken mit viel Flair. Der Dom St. Johannis (Erster Bau 810-826 das heute Gebäude ist aus dem 13. Jahrhundert) gilt als einer der bedeutendsten mittelalterlichen Kirchenbauten an der Westküste und ist außergewöhnlich schön.

Vor dem Dom auf dem Nordermark steht eine Büste von Manfred Sihle-Wissel sie stellt Carsten Niebuhr (1733-1815), einen Forschungsreisenden, Mathematiker und Kartografen dar. Er ging im Auftrag des dänischen Königs auf Forschungsreise nach Arabien. Seine dort angefertigten Vermessungen machten ihn zu einem der bedeutensten Kartografen seiner Zeit. Nach seiner Forschungsreise wurde er vom dänischen König als Landschreiber in Meldorf eingesetzt, wo er 1815 starb.

Unbedingt empfehlenswert ist die Werkstatt und der Laden der Stiftung Mensch in der Alten Pastorei. Sehr liebevoll gestaltetes Kunsthandwerk aus Ton und Stoff.

Juni 2024 Büsum, Kitesurfer und Deichschafe

Gestern waren wir noch einmal in Büsum bummeln. Heute scheint sie wieder, die Sonne ☀️ es ist aber windig (bis 60 kmh) und kühl (10-15 Grad). Das richtige Wetter für einen langen Deichspaziergang. Wenn man die Kondition hat, könnte man die ca. 20 Kilometer bis zum Eidersperrwerk laufen. Wir begnügen uns mit etwas weniger.

Deichpanorama

Juni 2024 Eidersperrwerk und Sankt Peter Ording

Eidersperrwerk

Es ist heute wieder etwas trüb, aber trocken. Ein Ausflug über das Eidersperrwerk nach Sankt Peter Ording geht auch ohne Sonne ☀️

Hier eine kurze Erläuterung zum Eidersperrwerk von ChatGPT:

Das Eidersperrwerk in Schleswig-Holstein ist das größte deutsche Küstenschutzbauwerk und schützt die Küstenregion vor Sturmfluten und Überflutungen. Es besteht aus einem festen Bauwerk, einer beweglichen Sperranlage und einem Schöpfwerk. Das Sperrwerk kann bei Bedarf geschlossen werden, um den Wasserfluss zu stoppen, während das Schöpfwerk das Wasser aus dem Binnenland abführt. Als technisches Meisterwerk und beliebtes Ausflugsziel ist das Eidersperrwerk ein Symbol für den Kampf des Menschen gegen Naturgewalten und ein wichtiger Beitrag zum Küstenschutz in Deutschland.

Gar nicht so schlecht diese KI 😉

Aber was man erst sieht, wenn man selber vor Ort ist: es brüten aktuell Seeschwalben und Lachmöwen am Eidersperrwerk. Die Kleinen sieht man erst auf den zweiten Blick, die sind braun getupft und damit super getarnt.

Brutplätze

Sankt Peter Ording

Auf 3.877 Einwohner kommen 423.000 Tagesgäste und 2,2 Millionen Übernachtungen pro Jahr, das ist schon heftig. Der zugehörige Strand ist schon beeindruckend, breit und fast unendlich. Und bei dem Wetter heute waren wir fast alleine.

Juni 2024 Büsum

Bis 1585 war Büsum eine Insel und ist seither mit dem Festland verbunden. Heute ist Büsum der drittgrößte Fremdenverkehrsort an der schleswig-holsteinischen Nordseeküste.

und ein wunderbarer Sonnenuntergang ☺️ zum Abschluss

Juni 2024 Fähre Wischhafen – Glückstadt

Statt einem längeren Stau im Elbtunnel, haben wir die Fährverbindung über die Elbe gewählt.

Weil wir erst am Nachmittag in die Büsumer Ferienwohnung konnten, haben wir uns Glückstadt angesehen. Der Ort ist kleiner, als der Name vermuten lässt. Etwas über 10.000 Einwohner.

„Dat schall glücken und dat mutt glücken, un dann schall se ok Glückstadt heten“ – So lautete der Plan vom Glück, als der dänische König Christian IV. 1617 den ersten Grundstein vor den Toren Hamburgs legen ließ. Er wollte eine uneinnehmbare Festungs- und Hafenstadt an der Unterelbe erschaffen. Der Name Glückstadt und die Fortuna im Wappen standen sinnbildlich für diesen Plan.