Bis 1585 war Büsum eine Insel und ist seither mit dem Festland verbunden. Heute ist Büsum der drittgrößte Fremdenverkehrsort an der schleswig-holsteinischen Nordseeküste.








und ein wunderbarer Sonnenuntergang ☺️ zum Abschluss

Bis 1585 war Büsum eine Insel und ist seither mit dem Festland verbunden. Heute ist Büsum der drittgrößte Fremdenverkehrsort an der schleswig-holsteinischen Nordseeküste.








und ein wunderbarer Sonnenuntergang ☺️ zum Abschluss

Statt einem längeren Stau im Elbtunnel, haben wir die Fährverbindung über die Elbe gewählt.





Weil wir erst am Nachmittag in die Büsumer Ferienwohnung konnten, haben wir uns Glückstadt angesehen. Der Ort ist kleiner, als der Name vermuten lässt. Etwas über 10.000 Einwohner.
„Dat schall glücken und dat mutt glücken, un dann schall se ok Glückstadt heten“ – So lautete der Plan vom Glück, als der dänische König Christian IV. 1617 den ersten Grundstein vor den Toren Hamburgs legen ließ. Er wollte eine uneinnehmbare Festungs- und Hafenstadt an der Unterelbe erschaffen. Der Name Glückstadt und die Fortuna im Wappen standen sinnbildlich für diesen Plan.








Das verregnete Wetter ist uns leider gefolgt, aber es war deutlich besser als gestern. Es war sehr viel los in der Innenstadt. Demos, Wahlstände und -veranstaltungen, Musik und Kunst Happening. Bremen ist eine Mischung aus Großstadt und Historischem Museumsquartier. Auch hier gibt es viele beeindruckende, sehr alte Gebäude.















Heute sind wir auf der ersten Etappe einer kleinen Reise an die Nordsee. Leider regnet es Hunde und Katzen. Wir machen das Beste daraus. Die Altstadt ist größtenteils erhalten ca. 1.500 Fachwerkhäuser, wunderbar restauriert und wirklich sehenswert. Goslar (ca. 50.000 Einwohner) hat eine lange Geschichte, 979 erstmals urkundlich erwähnt und schon seit der Römerzeit Erzabbaugebiet. Hier ein paar Eindrücke:

















Aus Wikipedia:
„Das Kaiserhaus ist der größte und zugleich besterhaltene Profanbau des 11. Jahrhunderts in Deutschland und gilt als größter Profanbau seiner Zeit. Er diente insbesondere den Salierkaisern als bevorzugte Aufenthaltsstätte. Das Gebäudeensemble der Kaiserpfalz beeindruckte bereits im 11. Jahrhundert derart, dass der Chronist Lampert von Hersfeld vom „berühmtesten Wohnsitz des Reiches“ sprach.
Der Pfalzbezirk gehört seit 1992 gemeinsam mit der Goslarer Altstadt und dem ehemaligen Bergwerk Rammelsberg zum Weltkulturerbe der UNESCO. Die Kaiserpfalz Goslar ist Bestandteil der Welterbe-Route des UNESCO-Welterbes im Harz.“






Hinter dem Kaiserbau gibt es einen kleinen Garten, da haben wir eine Skulptur von Henry Moore entdeckt, gestiftet von einem Goslarer Bürger.
Der Goslarer Krieger, 1975

Das etwas außerhalb von Goslar gelegene Erzbergwerk Rammelsberg blickt ebenfalls auf eine lange Geschichte. Beeindruckend ist das Museum, der Rundweg dauert ca. 1,5 Stunden. Teile davon haben den Charme eines Lost Places. Unter der Woche, früh am Morgen ist man fast alleine. Für Technik interessierte ein absolutes muss. Die Fahrt durch die Stollen sollte man rechtzeitig online buchen, wir hatten leider Pech.















Das Wetter will uns den Abschied leichter machen, schafft es aber nicht. Diese herrliche Landschaft, der Duft nach Heckenrosen und Holunder und diese weiche Briese haben uns gefangen genommen. Das kann leider kein Bild vermitteln, wohl aber die liebenswerten Ecken, Dörfer, Städtchen und Strände. Auch das etwas hingemurmelte „Moin“ der einheimischen Bevölkerung wird uns fehlen. Wir lassen es heute ruhig ausklingen, haben deshalb wieder ausgiebige Strandspaziergänge unternommen. Jetzt am späten Nachmittag ist die Sonne uns wieder gewogen.
Es ist alles gepackt, morgen früh geht es auf die baustellengespickte A7 – Danke für eure Reisebegleitung 👋🏻 bis zum nächsten Urlaub oder dem nächsten Oldtimerausflug.













Der Nordfriedhof ist ein ehemaliger Garnisonsfriedhof und wurde im 19. Jahrhundert auf einem ehemaligen Schießstand errichtet. Der größte Friedhof in Kiel beherbergt rund 3.000 Soldatengräber, da Kiel Marinestützpunkt und ehemaliger Kriegshafen war. Die großzügige, parkähnliche Anlage lädt zum umherwandeln ein, vor allem an einem heißen Sommertag.







The British Commonwealth War Cemetery
1952 wurde der unter britischer Verwaltung stehende „Kiel War Cemetery“ dem Nordfriedhof angegliedert, dieser steht auch immer noch unter Verwaltung der „Commonwealth War Graves Commission“ die kümmern sich weltweit um die Friedhöfe aus Weltkriegszeiten.
Information der Stadt Kiel zum Britischen Friedhof: https://shorturl.at/ckpZ0


Heute früh war es sehr trüb, deswegen nur ein Spaziergang bei Laboe.
Gestern waren wir noch eine Straussenfarm besichtigen. Wir haben kein Fleisch gekauft, ist irgendwie unpassend. Geschätzt mindestens 150-200 Tiere leben hier. Sie haben echt viel Platz, aber natürlich nicht so viel wie in freier Wildbahn. Wie das wohl im Winter für die Strausse ist?



Sehr liebevoll und lebendig dargestellte Zeitgeschichte, von einem Verein in Handarbeit hergestellt. Authentische Hügelburg (château à motte), wie sie in dieser Gegend im 13. Jahrhundert üblich waren. Es gibt tatsächlich etliche Hügel, die in der ansonsten flachen Landschaft auffallen. Allein ca. 5.700 handgeschmiedete Nägel, sowie 71 Kubikmeter Eichenholz aus den umliegenden Wäldern wurden verarbeitet um die Burg mit der Brücke zu bauen. Hier finden auch Mittelalterfeste, Gottesdienste, Vorträge und Konzerte statt.







Entspannter, schöner Ort mit historischer Altstadt und spätgotischer Michaeliskirche. Und ein wunderbares Niederegger Marzipaneis gab es obendrein 😋











der bisher schönste, idyllischste Küstenabschnitt liegt bei Hohwacht. Der Strandabschnitt hat Geschichte, früher Badespaß für Adelige und Könige. Es wurden Wagen von Pferden an den Strand gezogen und dann haben die Herrschaften sich vergnügt. Später hat man kleine Badehäuser in den Dünen gebaut, diese wurden 1946 auch wieder repariert oder neu aufgebaut. Noch heute sind diese in Familienbesitz der Enkel oder Urenkel.





