Das Schloss Hagen wurde zum Veranstaltungsort umgebaut und bis 2011 restauriert. Es hat einen märchenhaften, sehr alten Park. Die Bäume hier müssen wirklich uralt sein, hauptsächlich Kastanien, Eichen und Platanen in XXL. Wir sind ganz fasziniert von den riesigen Bäumen. Der kleine Rundweg ist genau das richtige bei dem verregneten Wetter heute.
wo gibt es kühle Orte? Bei knapp 30 Grad wurden wir in Kiel fündig. Das drittgrößte Computermuseum Deutschlands befindet sich auf dem Campus der FH Kiel. Eine sehr interessante Sammlung, die eine rasante Entwicklung nachzeichnet. Mit geschichtlichen Details untermalt, um die Zeiten greifbarer zu machen. Wir fragen uns, was wäre gewesen, wenn die Automobiltechnik eine ähnliche Entwicklung durchgemacht hätte?
Zuse Z111 Bj. 1956Z25, Bandlaufwerk, 1961Microcomputer Eclipse 1968Diverse Geräte aus den 70ernAtari vs Amiga die „Spielegiganten“
Die größte Freude hatte ich aber an einem Ausstellungsstück, dem Schneider CPC 464 – das war unser erster „Computer“ 😁 ca. 1990 gebraucht für 100 DM gekauft mit unglaublichem 8-Bit-Prozessor, 4 MHz Taktfrequenz und 64 KB RAM-Speicher.
Schneider CPC 464
Wir waren etwas zu früh da, (Öffnungszeiten nur Samstag/Sonntag 14-18 Uhr) daher konnten wir das Gelände noch etwas erkunden. Einige Kunstinstallationen sind in direkter Umgebung zu sehen.
sind klassische kleine Orte an der Ostseeküste mit kleinen Marinas und dem Schiffsanleger für die Fähren nach Kiel. Jetzt in der Vorsaison ist der touristenandrang erträglich, es macht Spaß die Promenade entlang zu spazieren. Wenn man vormittags unterwegs ist, ist es sehr angenehm. Heute haben wir schon jede Menge Verkehr auf der Förde beobachtet. Die Eröffnung der Kieler Woche heute Abend ist schon deutlich spürbar. Gegenüber von Mönkeberg befindet sich der Marinehafen, wir haben mindestens 15 Marineschiffe der unterschiedlichsten Länder gezählt. Zum Manöverende und eben der Kieler Woche sind sie alle hier eingetroffen, auch ein U-Boot war dabei.
Rundblick vom Pontonsteg in Mönkeberg
Nachtrag: der Himmel bietet heute Abend wieder ein phänomenales Farbenspiel
bei angenehm mildem Wetter sind wir am Strand entlang bis zur Surfschule Tatort Hawaii spaziert, mit den Füßen im Wasser, das war sehr entspannt. Wie an der Nordseeküste gibt es hier auch Wattwürmer und Quallen. Ein wunderbarer Ausklang für einen sehr schönen Tag.
Das Wetter ist heute nicht so schön wie in den letzen Tagen, aber zwischendrin trocken. Da haben wir uns einen kleineren Ausflug nach Schönberg ausgesucht, das liegt direkt neben Kalifornien 😉 und sogar Brasilien.
In Heikendorf befindet sich das größte Denkmal für verstorbene U-Boot Besatzungen. Hier wird nicht zwischen Kriegsopfern der beiden Weltkriege und den in Friedenszeiten umgekommenen unterschieden. Die Anzahl der Namen, es sind über 35.000, ist erschreckend.
“ Das Ehrenmal ist ein Ort der Stille, des Gedenkens, der Erinnerung und Besinnung, aber auch der Mahnung gegen Krieg und Gewalt. „, Soweit der Beitrag auf der Homepage:
Das Mahnmal befindet sich im Eigentum der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. Die Stiftung U-Boot-Ehrenmal Möltenort unterhält in Zusammenarbeit mit der U-Bootkameradschaft Kiel die Anlage.
Im Heikendorf-Möltenort haben wir einen Parkplatz direkt am Hafen gefunden und sind von da mit dem Schiff nach Kiel Bahnhof gefahren. Tagesticket (8,70 €) pro Nase plus 1 € Schiffsaufschlag pro Fahrt, es dauert knapp 40 Minuten.
Kiel war (vielleicht nur heute?) unglaublich hektisch. In der ganzen Stadt werden die Buden und Konzertbühnen für die bevorstehende Kieler Woche aufgebaut.
Dazu war es heute richtig heiß, der kühle Wind der letzten Tage hat heute gefehlt. So sind wir nach ein paar Stunden wieder mit dem Schiff zurück gefahren.
Die Besiedlung des schmalen Streifens durch Küsten- und Zwergseeschwalben, Sandregenpfeifern, Enten, Gänse, Graureiher und viele mehr ist beachtlich. Wir sind heute einmal komplett entlangspaziert, das sind ca. 2,5 km, einfache Strecke. Der Weg auf dem Deich ist nicht zu empfehlen, da die Radfahrer den Weg hier quasi wie eine Autobahn bevölkern. Der untere Weg am Zaun entlang hingegen ist idyllisch und ruhig.
Am Nachbarhaus ist ein Nistkasten angebracht, gerade sind Turmfalken dabei ihre Jungen aufzuziehen. Sie haben Schwierigkeiten mit dem Anflug, wenn sie ihre Beute mitbringen. Nur jeder 2. oder 3. Anflug klappt.
Laboe liegt sehr schön am Ostseeufer der Kieler Förde. Der Ort hat sich trotz regem Tourismus seinen Charme erhalten. Mit der ÖPNV Fähre kann man von hier in einer Stunde nach Kiel gelangen. Das wollen wir während der Kieler Woche einmal ausprobieren. Das weithin sichtbare Wahrzeichen ist ein Marine-Ehrenmal mit einer sehr markanten Form. Sie erinnert an die gefallenen Seeleute der beiden letzten Weltkriege. Direkt daneben kann ein U-Boot, das allerletzte erhaltene Boot des Typ VII C, die U 995 besichtigt werden.
Eine wunderschöne Marina, zum Teil noch im Bau (Wellnesshotel, Restaurants und Uferpromenade). Die Ferienwohnung ist ein Traum. Wir sitzen hier quasi in der ersten Reihe und schauen auf die Segelboote und die Hafenausfahrt von Kiel. Frachtschiffe mit Rotoren für die Windparks, Kreuzfahrtschiffe, Kontainerschiffe und Fähren sind hautnah zu sehen – also mit dem Fernglas. Seele baumeln lassen ist hier überhaupt kein Problem. Lange Spaziergänge auf dem Deichweg oder am Strand entlang oder durch die kleinen Orte hier sind ein Vergnügen.
Ganz oben, die rechte Wohnung 😁Fundstück Surfschule