Juni 2024 Fähre Wischhafen – Glückstadt

Statt einem längeren Stau im Elbtunnel, haben wir die Fährverbindung über die Elbe gewählt.

Weil wir erst am Nachmittag in die Büsumer Ferienwohnung konnten, haben wir uns Glückstadt angesehen. Der Ort ist kleiner, als der Name vermuten lässt. Etwas über 10.000 Einwohner.

„Dat schall glücken und dat mutt glücken, un dann schall se ok Glückstadt heten“ – So lautete der Plan vom Glück, als der dänische König Christian IV. 1617 den ersten Grundstein vor den Toren Hamburgs legen ließ. Er wollte eine uneinnehmbare Festungs- und Hafenstadt an der Unterelbe erschaffen. Der Name Glückstadt und die Fortuna im Wappen standen sinnbildlich für diesen Plan.

Mai 2024 Bremen

Das verregnete Wetter ist uns leider gefolgt, aber es war deutlich besser als gestern. Es war sehr viel los in der Innenstadt. Demos, Wahlstände  und -veranstaltungen, Musik und Kunst Happening. Bremen ist eine Mischung aus Großstadt und Historischem Museumsquartier. Auch hier gibt es viele beeindruckende, sehr alte Gebäude.

Mai 2024 Goslar

Heute sind wir auf der ersten Etappe einer kleinen Reise an die Nordsee. Leider regnet es Hunde und Katzen. Wir machen das Beste daraus. Die Altstadt ist größtenteils erhalten ca. 1.500 Fachwerkhäuser, wunderbar restauriert und wirklich sehenswert. Goslar (ca. 50.000 Einwohner) hat eine lange Geschichte, 979 erstmals  urkundlich erwähnt und schon seit der Römerzeit Erzabbaugebiet. Hier ein paar Eindrücke:

Kaiserpfalz

Aus Wikipedia:

„Das Kaiserhaus ist der größte und zugleich besterhaltene Profanbau des 11. Jahrhunderts in Deutschland und gilt als größter Profanbau seiner Zeit. Er diente insbesondere den Salierkaisern als bevorzugte Aufenthaltsstätte. Das Gebäudeensemble der Kaiserpfalz beeindruckte bereits im 11. Jahrhundert derart, dass der Chronist Lampert von Hersfeld vom „berühmtesten Wohnsitz des Reiches“ sprach.

Der Pfalzbezirk gehört seit 1992 gemeinsam mit der Goslarer Altstadt und dem ehemaligen Bergwerk Rammelsberg zum Weltkulturerbe der UNESCO. Die Kaiserpfalz Goslar ist Bestandteil der Welterbe-Route des UNESCO-Welterbes im Harz.“

Hinter dem Kaiserbau gibt es einen kleinen Garten, da haben wir eine Skulptur von Henry Moore entdeckt, gestiftet von einem Goslarer Bürger.

Wikipedia, Henry Moore

Der Goslarer Krieger, 1975

Erzbergwerk Rammelsberg

Das etwas außerhalb von Goslar gelegene Erzbergwerk Rammelsberg blickt ebenfalls auf eine lange Geschichte. Beeindruckend ist das Museum, der Rundweg dauert ca. 1,5 Stunden. Teile davon haben den Charme eines Lost Places. Unter der Woche, früh am Morgen ist man fast alleine. Für Technik interessierte ein absolutes muss. Die Fahrt durch die Stollen sollte man rechtzeitig online buchen, wir hatten leider Pech.

Erzbergwerk Rammelsberg

1. Advent 2023

Es ist jetzt schon ein richtig schöner Winter. Gestern gab es mindestens 20 cm Neuschnee und heute morgen hat die Sonne dem ganzen einen atemberaubenden Zauber verliehen. Wir waren bei Kusterdingen auf der Hochfläche spazieren. Ein richtiges Winterwunderland.

Stuttgart Fernsehturm

Stuttgart Fernsehturm Revival, nach mindestens 20 Jahren haben wir uns den Stuttgarter Fernsehturm als Ziel der heutigen Ausfahrt ausgesucht.

Die „Betonnadel“ ist der älteste seiner Gattung, er wurde 1956 eingeweiht und sendete bis in die 2000er Jahre Radio- und TV-Signale. Aktuell wird nur noch DAB plus Radio gesendet.

Weitere Informationen zur Geschichte und der Technik gibt es auf der Homepage:

https://www.fernsehturm-stuttgart.de/index.php

Die Eintrittskarte

Daimlerstadt Schorndorf

Als Oldtimerliebhaber ist die Geburtsstadt von Gottlieb Daimler auf jeden Fall einen Besuch wert. Schorndorf hat ca. 40.000 Einwohner und liegt am Rand des Schurwaldes östlich von Stuttgart. Durch glückliche Umstände und der Vermittlung von Walter Arnold gelang es trotz Wiederstand der örtlichen Wehrmacht Schorndorf kampflos an die Amerikaner zu übergeben. Der historische Ortskern wurde so erhalten. Im Geburtshaus von Gottlieb Daimler ist eine kleine Ausstellung mit Geschichten und Gegenständen aus seinem Leben kostenlos zu sehen.

Horb, Sulz am Neckar und Wasserschloß Glatt

Die erste Pause haben wir in Horb am Neckar gemacht. Ein ganz hübsches Städtchen mit ca. 25.000 Einwohnern. Leider sehr viel Leerstand in der Innenstadt, aber auch ein paar sehr nette kleine Geschäfte und viele gut renovierte historische Gebäude.

Nächster Halt war in Sulz am Neckar, halb so groß, aber sehr gepflegt und mit einer sehr entspannten Stimmung. Wir haben am Marktplatz vor einer Bäckerei Kaffee getrunken und es uns gut gehen lassen.

Zu guter Letzt haben wir noch das Wasserschloss Glatt besucht. Glatt ist ein Ortsteil von Sulz und es ist eines der ältesten Renaissance-Schlösser hier in Süddeutschland. Im angrenzenden Park steht eine wunderschöne alte Winterlinde, sie ist ca. 400 Jahre alt und hat einen Umfang von 7,41 Meter.

Zwiefalten im Herbst

Immer wieder landen wir auf unseren Ausflügen in Zwiefalten. Ein Spaziergang durch die Anlage ist immer wunderschön und jedesmal entdecken wir etwas neues.

Neckartal und Weinfest in Besigheim

Ein Spätsommertag wie aus dem Bilderbuch, wir sind heute über Stuttgart, Remseck, Freiberg und Pleidelsheim nach Besigheim gefahren. In den Weinbergen ist gerade Weinlese, überall waren Traktoren mit Kisten voller Trauben und Menschen jeden Alters, die Trauben geerntet haben. Vom stattfindenden Winzerfest in Besigheim haben wir erst vor Ort erfahren und die Gelegenheit gleich genutzt um einen Bummel durch die Straßen zu unternehmen. Es gab allerhand leckeres zum Essen und natürlich Wein, Likör, Sekt und vieles mehr aus den heimischen Trauben. Entspannte Menschen, Musik und auch ein Fischerstechen rundete bei 28 Grad den Ausflug ab.

Weinberge direkt am Neckar
Freiberg am Neckar, Schlosskelter

Besigheim bietet eines der am besten erhaltenen mittelalterlichen Stadtbilder in Süddeutschland.

der letzte Tag, leider…..

Das Wetter will uns den Abschied leichter machen, schafft es aber nicht. Diese herrliche Landschaft, der Duft nach Heckenrosen und Holunder und diese weiche Briese haben uns gefangen genommen. Das kann leider kein Bild vermitteln, wohl aber die liebenswerten Ecken, Dörfer, Städtchen und Strände. Auch das etwas hingemurmelte „Moin“ der einheimischen Bevölkerung wird uns fehlen. Wir lassen es heute ruhig ausklingen, haben deshalb wieder ausgiebige Strandspaziergänge unternommen. Jetzt am späten Nachmittag ist die Sonne uns wieder gewogen.

Es ist alles gepackt, morgen früh geht es auf die baustellengespickte A7 – Danke für eure Reisebegleitung 👋🏻 bis zum nächsten Urlaub oder dem nächsten Oldtimerausflug.