Marinedenkmal Heikendorf

In Heikendorf befindet sich das größte Denkmal für verstorbene U-Boot Besatzungen. Hier wird nicht zwischen Kriegsopfern der beiden Weltkriege und den in Friedenszeiten umgekommenen unterschieden. Die Anzahl der Namen, es sind über 35.000, ist erschreckend.

“ Das Ehrenmal ist ein Ort der Stille, des Gedenkens, der Erinnerung und Besinnung, aber auch der Mahnung gegen Krieg und Gewalt. „, Soweit der Beitrag auf der Homepage:

https://www.ubootehrenmal.de/web4/

Das Mahnmal befindet sich im Eigentum der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. Die Stiftung U-Boot-Ehrenmal Möltenort unterhält in Zusammenarbeit mit der U-Bootkameradschaft Kiel die Anlage.

Nach Kiel mit dem ÖPNV Schiff

Im Heikendorf-Möltenort haben wir einen Parkplatz direkt am Hafen gefunden und sind von da mit dem Schiff nach Kiel Bahnhof gefahren. Tagesticket (8,70 €) pro Nase plus 1 € Schiffsaufschlag pro Fahrt, es dauert knapp 40 Minuten.

Kiel war (vielleicht nur heute?) unglaublich hektisch. In der ganzen Stadt werden die Buden und Konzertbühnen für die bevorstehende Kieler Woche aufgebaut.

Dazu war es heute richtig heiß, der kühle Wind der letzten Tage hat heute gefehlt. So sind wir nach ein paar Stunden wieder mit dem Schiff zurück gefahren.

Naturschutzgebiet Bottsand

Hier bei Wendtorf an der Außenförde gibt es ein Naturschutzgebiet das vom NABU gefördert und betreut wird.

https://schleswig-holstein.nabu.de/natur-und-landschaft/nabu-schutzgebiete/bottsand/index.html

Die Besiedlung des schmalen Streifens durch Küsten- und Zwergseeschwalben, Sandregenpfeifern, Enten, Gänse, Graureiher und viele mehr ist beachtlich. Wir sind heute einmal komplett entlangspaziert, das sind ca. 2,5 km, einfache Strecke. Der Weg auf dem Deich ist nicht zu empfehlen, da die Radfahrer den Weg hier quasi wie eine Autobahn bevölkern. Der untere Weg am Zaun entlang hingegen ist idyllisch und ruhig.


Am Nachbarhaus ist ein Nistkasten angebracht, gerade sind Turmfalken dabei ihre Jungen aufzuziehen. Sie haben Schwierigkeiten mit dem Anflug, wenn sie ihre Beute mitbringen. Nur jeder 2. oder 3. Anflug klappt.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Turmfalke

Nachtrag: heute morgen hat er/sie sogar die Maus beim Anflug verloren, die sind nicht wirklich geübt in der Brutpflege.

Ostseebad Laboe

Laboe liegt sehr schön am Ostseeufer der Kieler Förde. Der Ort hat sich trotz regem Tourismus seinen Charme erhalten. Mit der ÖPNV Fähre kann man von hier in einer Stunde nach Kiel gelangen. Das wollen wir während der Kieler Woche einmal ausprobieren. Das weithin sichtbare Wahrzeichen ist ein Marine-Ehrenmal mit einer sehr markanten Form. Sie erinnert an die gefallenen Seeleute der beiden letzten Weltkriege. Direkt daneben kann ein U-Boot, das allerletzte erhaltene Boot des Typ VII C, die U 995 besichtigt werden.

Marina Wendtorf

Eine wunderschöne Marina, zum Teil noch im Bau (Wellnesshotel, Restaurants und Uferpromenade). Die Ferienwohnung ist ein Traum. Wir sitzen hier quasi in der ersten Reihe und schauen auf die Segelboote und die Hafenausfahrt von Kiel. Frachtschiffe mit Rotoren für die Windparks, Kreuzfahrtschiffe, Kontainerschiffe und Fähren sind hautnah zu sehen – also mit dem Fernglas. Seele baumeln lassen ist hier überhaupt kein Problem. Lange Spaziergänge auf dem Deichweg oder am Strand entlang oder durch die kleinen Orte hier sind ein Vergnügen.

Ganz oben, die rechte Wohnung 😁

Fundstück

Surfschule

Marina

die Saison 2023 ist eröffnet

Heute war der erste Tag an dem wir unsere Gina aus der Garage holen konnten. Ziel der kleinen Ausfahrt war das Landesgartenschau Gelände in Scharnhausen/Ostfildern.

https://www.bwgruen.de/schauplaetze/landesgartenschau-ostfildern-2002/

Dort war 2002 die Landesgartenschau Baden-Württemberg.

Was davon übrig geblieben ist, hat uns ganz gut gefallen. Schöne Kastanienalleen, eine Gartenanlage für die Nachbarschaft, besondere Bäume und die damals wegen der „Bürgerschelte“ berühmt gewordenen:

„Sitz- und Flitzhasen“ der Stuttgarter Künstlerin rosalie (1953 – 2017) Ihre Langohren verweisen auf die Feldhasen, die es früher häufig im Scharnhauser Park gab.

Gina

Hundsrück Höhenstraße, Südpfalz, Elsass und Schwarzwald

ein Heimweg über Landes- und Bundesstraßen, sozusagen slowtravel 🐌

Hundsrück Höhenstraße
Elsass
Rheinauen
Kleine Rheinfähre (5 PKW) Zufahrt französische Seite
Fähranleger deutsche Seite
Storchennest in den Rheinauen
B500 Schwarzwaldhochstraße
Nordschwarzwald, eine der letzten Skipisten, vermutlich künstlich beschneit

Gesund, zufrieden und dankbar zu Hause angekommen 😍

Traben-Trabach

Das war nicht nett heute morgen 😏 erst Schneefall satt

dann Nebel im Überfluß

abgelöst von scheußlichem Dauerregen

Dementsprechend ist die Stimmung in Traben-Trabach

überall tote Hose

da hilft nur noch Sauna und ein Schluck Moselwein, oder zwei 😁

Die Geschichte vom Kröver Nacktarsch (von Etikett):

Als die Kröver Winzer den im Ort begüterten Klöstern noch die Weingefälle zu entrichten hatten, wurden diese eines Jahres zum Teil abgelöst durch Fronarbeit. Für die geleistete Wingertsarbeit gaben die Klosterhöfe den Leuten nebst Kost und Lohn einen freien Tag, das heißt, an einem Tag im Herbst durften sie für sich lesen. Dabei beeilten sie sich natürlich, wenn’s ins eigene Fässchen ging und das ärgerte einen Klostervogt, so dass er auf Abhilfe sann.

Im nächsten Herbst gab er der Morgensuppe heimlich ein Tränklein aus der Klosterapotheke bei, und kaum hatten die Leser und Leserinnen mit der Arbeit begonnen, als auch schon die Wirkung im Magen rumorte. Einer nach dem anderen mußte hinter einem Busch verschwinden. um die Hose zu senken, und diese Notdurft bedrängte sie immer wieder. Nur einer hielt aus. Als er nämlich merkte, was da los war, zog er kurzerhand die Hose aus, schürzte sein Hemd hoch und las fleißig weiter Trauben, unbekümmert um das, was hinterwärts geschah. Da soll der Vogt, der das sah, ausgerufen haben:

,,Ei, über diesen Nacktarsch bin ich nicht Herr geworden.“

Seither blieb der Name, und die Kröver Winzer sind stolz darauf.

……das kann man glauben oder auch nicht

Bernkastel-Kues

Zu Fuß haben wir heute Bernkastel erkundet, obwohl wir in den vergangenen Jahren schon öfter hier waren. Es ist einfach nett und macht Spaß hier durch den schönen Ort zu bummeln. Das Wetter war uns heute wieder hold, kalt aber trocken und sogar mit zeitweisem Sonnenschein ☀️

Ein pittoreskes kleines Städtchen, direkt an der Mosel gelegen. Auf der anderen Moselseite sieht man Kues und Wehlen. Auf der Bernkasteler Seite gibt es einen schönen alten Ortskern mit diversen sehenswerten Fachwerkhäusern. Diese Siedlung soll schon über 5.000 Jahre existieren.

An sehr vielen Häusern gibt es Angebote zum Übernachten/ Speisen/Weintrinken. Man hat aktuell hier ein wenig das Gefühl, dass es nur noch Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen gibt.

Danach waren wir noch im Zylinderhaus ein 2017 eröffnetes Automobil, Zweirad, Technik und Nostalgiemuseum. Ca. 100 Fahrzeuge, vorrangig aus deutscher Produktion sind auf drei Etagen verteilt. Wirklich liebevoll zusammengestellte und aufwändig arrangierte Exponate. Es gibt einige seltene Stücke zu sehen sowie Falco’s Käfer und seine Vespa. Für die ganze Familie gibt es was zu bestaunen. Nach diesem Ausflug in die letzten hundert Jahre Fahrzeuggeschichte empfiehlt sich eine Pause im Restaurant nebenan.

Impressionen aus dem Zylinderhaus Museum

Cochem (Cuchuma)

Glück und Pech

Kaum zu glauben, nach ein paar Schneeflocken heute morgen sind wir beim Spaziergang durch Cochem von der Sonne 🌞 überrascht worden. Cochem (Wikipedia) ist die kleinste Kreisstadt Deutschlands. Mit ca. 5.000 Einwohnern wirklich schnuckelig.

Wir sind froh, nicht im Hochsommer zur Touristen-Hauptzeit hier zu sein. Gemütlich durch die Gassen schlendern macht echt Spaß, Montag Vormittag wirkt alles wie im Winterschlaf.

Leider können wir nicht in den Bundesbankbunker (Wikipedia). In der Nebensaison hat dieser nur am Wochenende geöffnet. Die Geschichte ist aber sehr interessant. Von 1964 bis 1988 wurden in dieser geheimen Anlage, zwei getarnte Wohnhäuser mit einem Bunker darunter, 15 Milliarden D-Mark eingelagert um nicht zu sagen atomsicher versteckt. Diese sollten im kalten Krieg als Inflationsabwehr/Notwährung dienen.

Sehr schön ist die Reichsburg, hoch über der Stadt. Den Weg hinauf haben wir uns gespart, nachdem wir gestern durch die Weinberge geklettert sind, waren die Waden nicht willig 🙈