Das Kieler Rathaus wurde 1911 eingeweiht. Es ersetzte das alte Rathaus am Alten Markt. Sehr markant ist der 106 Meter hohe Turm, der dem Campanile von Venedig nachempfunden ist. Dadurch ist das Rathaus von vielen Seiten in Kiel sichtbar und das Wahrzeichen der Stadt.
Im Hafen liegen die riesigen Fähren und Kreuzfahrtschiffe, es ist beeindruckend diese so mitten in der Stadt zu sehen.
Und noch ein paar Impressionen vom Kieler Weihnachtsmarkt und der Innenstadt
Beim schlendern durch die Innenstadt haben wir Werke eines interessenten Künstlers entdeckt.
Marcus Meyer
INDUSTRIALIZED BEING Industrialisierter Tiere aus industrialisierten Hölzern
Wir sind nach acht Stunden entspannter Autobahnfahrt und dem einzigen Stau vor dem Elbtunnel gut angekommen. Das Wetter ist ganz okay, ein Sonne Wolken Mix und jetzt am Abend auch noch etwas Regen bei 8 bis 12 Grad.
Unser erster Spaziergang Richtung Laboe führt immer am Strand entlang und fühlt sich ganz wie nach Hause kommen an. Wir sind zufrieden und freuen uns auf die nächsten Wochen.
Möwen „trampeln“ auf dem Rasen, um Regenwürmer aus dem Boden zu locken.
Kochen mit herrlichem Ausblick, es gibt Gemüsewok mit Mie-Nudeln
Im letzten Jahr waren wir nicht so sehr von Kiel begeistert, es war Kieler Woche und es war voll und stressig. Deswegen haben wir heute einen neuen Anlauf genommen um Kiel besser kennenzulernen. Und es hat sich gelohnt, wir haben sehr schöne Ecken gefunden und trotz ersten Aufbauten für den Weihnachtsmarkt war es entspannt und unaufgeregt. Aufgefallen sind uns viele Obdachlose, Bettler und arme Menschen. Das ist wohl in allen größeren Städten der Fall, leider. Die vielen alten Backsteingebäude sind beeindruckend.
Als Stützpunkt der Kriegsmarine wurde Kiel zu fast 80 % zerstört, viele Gebäude und Kirchen mussten neu aufgebaut werden. Es ist an vielen Stellen gelungen, aber es gibt natürlich auch einige Bausünden dazwischen.
St. Nikolai am Alten Markt Der Geisterkämpfer vom Expressionisten Ernst BarlachFlügelaltar im Raum der StilleAltar und KruzifixHauptorgel und Kanzel Probsteikirche Sankt Nicolaus RathausturmRathausSchlossreste, hier wurde Zar Peter III. von Russland geborenAn der KaistraßeShopping Tempel Hier spielt der THW Kiel erfolgreich HandballKieler KlosterStadtgründer Graf Adolf IV. von Schauenburg (Karl-Henning Seemann, 2005)MöwenjungesAm kleinen Kielkanal…wäre sehr schönRiesenrad mit 1,2 Mio. Lichter am Bahnhof wird gerade aufgebaut Links Schwedenkai und rechts Norwegenkai
In Kiel ist die Schleuse und Einfahrt in den Nord-Ostsee-Kanal.
Hier ein paar kurze Fakten von der KI (perplexity):
Der **Nord-Ostsee-Kanal** (NOK) ist die meistbefahrene künstliche Wasserstraße der Welt, die 98,26 km lang ist und die Nordsee bei Brunsbüttel mit der Ostsee bei Kiel-Holtenau verbindet. Er wurde zwischen 1887 und 1895 erbaut und erspart den Schiffen einen Umweg von etwa 460 Kilometer. Die Dauer d Durchfahrt ca. 8 Stunden. Der Kanal hat eine maximale Tiefe von 13 m und eine Breite von bis zu 162 m. Jährlich passieren rund 27.000 Fracht- und Passagierschiffe den Kanal plus etwa 12.000 Sportboote.
Am 21. Juni 1895 wurde der heutige Nord-Ostsee-Kanal von Kaiser Wilhelm II als Kaiser-Wilhelm-Kanal eröffnet – Namenswechsel 1948 Direkter Vorläufer war der 1784 in Betrieb genommene Eiderkanal Bauzeit: 1887-1895 Erbauungskosten: 156 Millionen Reichsmark Beim Bau beschäftigte Menschen: bis zu 8.900 Mann im Jahre 1892. Schichtlohn eines Erdarbeiters damals: 3,30 Reichsmark Bodenbewegungen beim Bau: mehr als 80 Millionen Kubikmeter 1. Erweiterung: 1907-1914 für 242 Millionen Reichsmark Bodenbewegungen bei 1. Erweiterung: fast so viel wie beim Kanalbau 2. Erweiterung 1965 bis 2002: 840 Millionen DM Veranschlagte Bodenbewegungen bei 2. Erweiterung: circa 41 Millionen Kubikmeter
Wir haben die Schleuse in Kiel besucht, hier ist die Einfahrt von der Ostsee aus. Aktuell ist nur die große Schleuse in Betrieb, die kleine wird seit 2018 erneuert. In etwas mehr als einer Stunde haben wir 4 Schiffen beim schleusen zugesehen. Eintritt Besucherplattform 1,50 € für 2 Stunden.
Aussichtsplattform Holtenauer Hochbrücke Frachtschiffe aus der Nordsee kommendSchleusenbeckenMöwe, völlig angsfreiSchüttgutfrachterContainerschiff Relief Kaiserwappen Infotafel zum Ersatzneubau der kleinen Schleuse
Der Nordfriedhof ist ein ehemaliger Garnisonsfriedhof und wurde im 19. Jahrhundert auf einem ehemaligen Schießstand errichtet. Der größte Friedhof in Kiel beherbergt rund 3.000 Soldatengräber, da Kiel Marinestützpunkt und ehemaliger Kriegshafen war. Die großzügige, parkähnliche Anlage lädt zum umherwandeln ein, vor allem an einem heißen Sommertag.
Gräber des 1. Weltkrieges Gräber des 2. Weltkrieges Gedenkstein, SMS BlücherWikipedia SMS Blücher https://shorturl.at/lovN5
The British Commonwealth War Cemetery
1952 wurde der unter britischer Verwaltung stehende „Kiel War Cemetery“ dem Nordfriedhof angegliedert, dieser steht auch immer noch unter Verwaltung der „Commonwealth War Graves Commission“ die kümmern sich weltweit um die Friedhöfe aus Weltkriegszeiten.
wo gibt es kühle Orte? Bei knapp 30 Grad wurden wir in Kiel fündig. Das drittgrößte Computermuseum Deutschlands befindet sich auf dem Campus der FH Kiel. Eine sehr interessante Sammlung, die eine rasante Entwicklung nachzeichnet. Mit geschichtlichen Details untermalt, um die Zeiten greifbarer zu machen. Wir fragen uns, was wäre gewesen, wenn die Automobiltechnik eine ähnliche Entwicklung durchgemacht hätte?
Zuse Z111 Bj. 1956Z25, Bandlaufwerk, 1961Microcomputer Eclipse 1968Diverse Geräte aus den 70ernAtari vs Amiga die „Spielegiganten“
Die größte Freude hatte ich aber an einem Ausstellungsstück, dem Schneider CPC 464 – das war unser erster „Computer“ 😁 ca. 1990 gebraucht für 100 DM gekauft mit unglaublichem 8-Bit-Prozessor, 4 MHz Taktfrequenz und 64 KB RAM-Speicher.
Schneider CPC 464
Wir waren etwas zu früh da, (Öffnungszeiten nur Samstag/Sonntag 14-18 Uhr) daher konnten wir das Gelände noch etwas erkunden. Einige Kunstinstallationen sind in direkter Umgebung zu sehen.
Im Heikendorf-Möltenort haben wir einen Parkplatz direkt am Hafen gefunden und sind von da mit dem Schiff nach Kiel Bahnhof gefahren. Tagesticket (8,70 €) pro Nase plus 1 € Schiffsaufschlag pro Fahrt, es dauert knapp 40 Minuten.
Kiel war (vielleicht nur heute?) unglaublich hektisch. In der ganzen Stadt werden die Buden und Konzertbühnen für die bevorstehende Kieler Woche aufgebaut.
Dazu war es heute richtig heiß, der kühle Wind der letzten Tage hat heute gefehlt. So sind wir nach ein paar Stunden wieder mit dem Schiff zurück gefahren.