Tag 7 Wales: Bala Lake und Aberystwyth

Der einzige Trost bei dem Wetter, ganz Europa hat den Regen – nicht nur wir.

Aber die Landschaft hier im Norden von Wales ist ein Träumchen.

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Wir haben uns extra kleine Straßen ausgesucht um mehr davon zu sehen.

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Und dann hat uns so ein Chaot fast über den Haufen gefahren. Er hatte ein Wohnmobil überholt und uns übersehen. Zum Glück ist es noch einmal gut gegangen.

Daraufhin haben wir erst einmal Pause an dem sehr schönen Bala Lake gemacht und in einem Tea-Room bei Tee und Gebäck den nächsten Regenguss abgewartet.

Zum Glück sind hier alle Schilder zweisprachig, sonst wären wir total aufgeschmissen, denn unsere Walisischkenntnisse gehen gegen null…..

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Gegen Mittag waren wir in Aberystwyth, einem ehemals mondänen Badeort. Die Sonne hat uns bereits erwartet 😀

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Sehr schön ist die Strandpromenade und die Burgruine aus dem 13. Jahrhundert. Einzelne Gebäude sind schön restauriert. Der Ortskern aber ist sehr heruntergekommenen, es scheint wirtschaftlich ziemlich miserabel zu laufen.

Als wir in unserem Hotel eintreffen, werden wir schon erwartet 😉

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Mit dem Zimmer haben wir ausgesprochen Glück, bisher das schönste
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Mit dem genialen Ausblick:
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Vermutlich werden wir uns bis zum 22. Juni nicht melden können, wir haben uns in Südwales in ein Blockhaus eingemietet um ein wenig zu wandern und zu entspannen. So wie es aussieht ohne Internet und Telefon. Keine Panik, wir melden uns vermutlich am 22. Juni wieder aus Oxford.

Tag 5 Scarborough und York

Das Full Englisch Breakfast kann ich nur bedingt empfehlen………

Mal wieder Nieselregen und ein kalter Wind heute morgen, was solls:
Dach auf, Jacke an und los geht’s. Scarborough liegt in einer sehr schönen Bucht. So ein richtiges englisches Seebad. Zwischen den beiden Stränden auf einem Berg liegt die Ruine einer alten Burg. Von hier aus wurde das Hinterland gewarnt, wenn von der Meerseite aus Feinde angriffen. An der Felsenklippe unterhalb der Ruine brüten hunderte Möwen und auf dem Friedhof unterhalb liegt die Schriftstellerin  Anne Brontë 1849,  ( wiki ) die  jüngste der Brontë Geschwister.

Weiter geht die Fahrt durch schönes hügeliges Hinterland nach York, eine der schönsten mittelalterlichen Städte Englands. Mit fast 200.000 Einwohnern allerdings verkehrstechnisch eine Katastrophe.  Wir haben versucht mit dem Bus in die Stadt zu fahren, nach 2 Stationen sind wir ausgestiegen und gelaufen – das ging schneller.  St.  Peter war leider wegen einer Veranstaltung geschlossen, so konnten wir das Minster nur von außen bewundern. Aber der Bummel durch die Altstadt hat uns versöhnt. Nach einem ausgiebigen Essen haben wir uns (nachdem an der Haltestelle ca. 50 brav in einer Reihe wartende Engländer standen) wieder zu Fuß durch das Verkehrschaos auf den Weg zum Hotel begeben.

Heute haben wir bei Morty einen kleinen  Riss im Auspuffkrümmer entdeckt, das müssen wir beobachten. Sollte eigentlich keine Probleme machen. Morgen geht es nach Chester.

Tag 1 Horst aan de Maas

Nach einem Regenguss zwischen Stuttgart und Pforzheim konnten wir den Rest der ermüdenden Autobahnfahrt wenigstens ohne weitere Schauer zurück legen. Das Quartier heute liegt sehr ländlich in der Provinz Limburg. Hauptwirtschaftszweig, ja genau Blumen, Gemüse und Bäume. Riesige Gewächshäuser und Blumenfelder so weit das Auge reicht. Erdbeeren in einer Art Hängevorrichtung und kilometerlange Baumreihen. Morty hat sich tapfer geschlagen und hat die lange Strecke ohne zu murren bewältigt. Wir waren gerade im Ort und haben ein sehr relaxtes Publikum in der kleinen Stadt angetroffen.  Jetzt sitzen wir mit einem Bierchen beim Fußballspiel Wales gegen die Slowakei und genießen den Abend.

Der Slooierhof ist wunderschön gelegen, die Zimmer modern und komfortabel eingerichtet.  Eine Empfehlung, auch für einen kurzen Urlaub.wp-1465660764164.jpeg