Tag 8 Devils Bridge und Pantglas Owners Club

Heute Morgen, einmal mehr, Nebel und stark Bewölkt. Wir haben trotzdem die Devils Bridge angefahren und die knappe Stunde Fußweg angegangen. Die drei Brücken wurden im Laufe der Zeit übereinander gebaut. Die älteste und unterste davon soll sogar der Teufel persönlich gebaut haben.
Die Geschichte dazu gibt es hier:
Devils Bridge

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Leider ist der Rhododendron schon im verblühen.
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Auf dem ganzen Weg rund um den Rheidol Wasserfall können wir viele Büsche im Wald entdecken. Rund 90 Meter stürzen die Wassermassen (aufgefüllt durch den vielen Regen der letzten Tage) lautstark herab.

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Der Weg ist richtig anstrengend und die unzähligen Naturstufen sind alle sehr hoch und uneben.

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Wir dachten, die 80 Kilometer bis zu unserem Bergidyll schaffen wir spielend – das war ein ziemlicher Irrtum. Was die Waliser hier als Straße bezeichnen ist eine Zumutung.
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Wir haben uns gefühlte 20x verfahren, sind mindestens 500 Meter rückwärts zur letzten Ausweichstelle gefahren, haben Hasen und Fasane verjagt, sind zwischen Schafen durchgefahren, ein Hofhund wollte Morty in die Reifen beißen und mitten in der Pampa hat uns eine sehr nette englische Dame auf deutsch den Weg erklärt. Verrückter Tag. Letztlich sind wir nach 2,5 Stunden aber doch glücklich im Blockhaus angekommen. Jetzt haben wir uns die drei Tage Pause verdient.

Diese Feriensiedlung haben wir im Internet gefunden und auf Verdacht gebucht. Glück gehabt, denn wir haben Internet, Swimmingpool und ein Gym, Spülmaschine und vieles mehr was das Leben erleichtert.

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