Ein unberührter Ort mit Fachwerkhäusern, Kopfsteinpflaster und einer fast vollständig erhaltenen Stadtmauer. Am Montag Vormittag sind nicht so viele Menschen unterwegs und wir haben manche Gasse für uns. Eine Leberkässemmel vom heimischen Metzger komplettiert den Ausflug in die Vergangenheit.
Wir sind seit gestern Nachmittag in Nürnberg. Das erste was mir aufgefallen ist, ist der Duft der allgegenwärtigen Linden in der Altstadt. Ich verbinde das mit Sommeranfang und langen lauen Nächten, eine absolute wohlfühl Jahreszeit.
Nürnberg bietet so viele historische Häuser und Kirchen, dass wir uns zu einer Stadtrundfahrt entschieden haben um einen Überblick zu bekommen. Leider fahren die günstigen Doppeldecker Busse nur Mittwoch bis Freitag. Deswegen haben wir einen ruckelnden und scheppernden Touristenzug genommen. Aber so konnten wir die Altstadt einmal umrunden ohne uns Blasen an den Füßen zu holen. Einige Fakten aus dem Lautsprecher waren auch hilfreich. Durch den zweiten Weltkrieg wurden 90 Prozent der Gebäude zerstört oder zumindest beschädigt.
Danach haben wir uns zu Fuß zu den für uns interessantesten Gebäuden aufgemacht.
Kaiserburg, Altes Rathaus, St. Sebald, Kettensteg, Heili-Geist-Spital, Frauenkirche, St. Elisabeth, St. Jakob, St. Lorenz, Weißgerbergasse und der weiße Turm. Ich habe bestimmt etwas vergessen, es gibt wirklich viel zu sehen. Auch die vielen Brücken über die Pegnitz sind wirklich zauberhaft.
Unser kleiner einstündiger Rundgang durch Bamberg war wie eine kleine Zeitreise. Die Altstadt, seit 1993 UNESCO-Weltkulturerbe, beeindruckt uns mit engen Gassen, charmanten Fachwerkhäusern und einer wunderbaren Lage an der Regnitz und dem Main-Donau Kanal.
Das Highlight ist vermutlich das Alte Rathaus, auf einer künstlichen Insel zwischen den beiden Regnitzarmen gelegen und nur über Brücken erreichbar.
Von den vielen Kirchen haben wir uns den Dom und die Pfarrkirche Unsere Liebe Frau angesehen.
Der Dom liegt oben in der Bergstadt und beherbergt das einzige Papstgrab nördlich der Alpen. Die Pfarrkirche ist die einzige, aber sehr schöne Barockkirche in Bamberg.
An unserem letzten Tag waren wir noch einmal in Laboe, diesmal in der anderen Richtung, auf einem Abschiedsspaziergang. Ein sehr schöner Strandabschnitt mit breitem Sandstrand und wilder Düne dahinter. Die vorbeifahrenden Schiffe wirken sehr nahe, vielleicht liegt das auch am Nebel.
Gestern Abend hat uns die Wetterfee mit einem Sonnenuntergang beschenkt.
Schönkirch wollten wir wegen eines Skulpturenparks besuchen, leider haben wir vor Ort festgestellt, dass dieser nicht mehr existiert. Die Marienkirche war leider verschlossen. Der Friedhof rund um die Kirche ist ganz schön alt und einige Gräber mit Geschichtstafeln versehen. Das ist eine feine Sache, denn die Informationen über die Toten bringen einem die Geschichte näher.
Schönkirch
Plön
Auch Plön war schon lange auf unserer Wunschliste. Plön ist ein kleiner, entspannter und sehr idyllischer Ort am großen Plönsee, dem größten Binnensee in Schleswig Holstein. In direkter Umgebung gibt es noch 8 weitere Seen. Das Schloss ist im Besitz der Fielmann Akademie und dient als Ausbildungsort für Optiker.
Im Jahre 1236 wurde Plön das Lübische Stadtrecht verliehenRathaus und Aufgang zum Schloß MuseumFotografische Anstalt F. Henning Der Angler von Karlheinz Goedtke, Bronze 1963Bürgerbüro JohanniskircheRathaustwiete Aussichtspunkt am Schloß NikolaikircheNach einem Brand 1864 als Hallenkirchen mit Tonnengewölbe neu aufgebaut Orgel von Alfred Führer Wilhelmshaven Schloss Plön, Fielmann Akademie Blick vom Schloß hinunter auf Plön
Gestern Nachmittag war die Sonne für kurze Zeit zu Besuch 🌞.
Heute ist wieder Novembergrau angesagt. Deswegen nur ein kurzer Ausflug in das nahegelegene Schönberg. Die Seebrücken sind einfach wunderschön, der Weg ins Meer hinein jedesmal ein Erlebnis. Zu dieser Jahreszeit ein wunderbarer, stiller Genuss.
Im letzten Jahr waren wir nicht so sehr von Kiel begeistert, es war Kieler Woche und es war voll und stressig. Deswegen haben wir heute einen neuen Anlauf genommen um Kiel besser kennenzulernen. Und es hat sich gelohnt, wir haben sehr schöne Ecken gefunden und trotz ersten Aufbauten für den Weihnachtsmarkt war es entspannt und unaufgeregt. Aufgefallen sind uns viele Obdachlose, Bettler und arme Menschen. Das ist wohl in allen größeren Städten der Fall, leider. Die vielen alten Backsteingebäude sind beeindruckend.
Als Stützpunkt der Kriegsmarine wurde Kiel zu fast 80 % zerstört, viele Gebäude und Kirchen mussten neu aufgebaut werden. Es ist an vielen Stellen gelungen, aber es gibt natürlich auch einige Bausünden dazwischen.
St. Nikolai am Alten Markt Der Geisterkämpfer vom Expressionisten Ernst BarlachFlügelaltar im Raum der StilleAltar und KruzifixHauptorgel und Kanzel Probsteikirche Sankt Nicolaus RathausturmRathausSchlossreste, hier wurde Zar Peter III. von Russland geborenAn der KaistraßeShopping Tempel Hier spielt der THW Kiel erfolgreich HandballKieler KlosterStadtgründer Graf Adolf IV. von Schauenburg (Karl-Henning Seemann, 2005)MöwenjungesAm kleinen Kielkanal…wäre sehr schönRiesenrad mit 1,2 Mio. Lichter am Bahnhof wird gerade aufgebaut Links Schwedenkai und rechts Norwegenkai
Ein sehr schöner Weg, der Küste entlang, knapp 6 Kilometer und braucht ca. 1,5 Stunden. Selbst heute am Sonntag sind kaum Leute unterwegs, nur ein paar Hunde mit ihren Menschen.
Fast hätte sich die Sonne ☀️ durchgesetzt, letztlich war es aber nur ein Strohfeuer, wir stecken im Hochnebel fest.
Südöstlich von Kiel liegt die Kleinstadt Preetz, ganz unser Beuteschema ☺️ Heute ist Samstag und damit Markttag. Viele tolle regionale Anbieter mit Fisch, Käse, Gemüse, Obst und Kunsthandwerk. Der Kirchsee und die Schwentine geben dem Ort eine ganz besondere Atmosphäre. Es gibt noch einige alte Einzelhändler und die Königlich privilegierte Apotheke mit einer wunderschönen alten Inneneinrichtung.
Preetz war einst bekannt als „Schusterstadt“, im 19. Jahrhundert blühte das Handwerk hier mit rund 160 selbständigen Schuhmachern. Gegründet wurde Preetz 1211 durch Graf Albrecht von Orlamünde, als das Benediktinerinnenkloster Preetz ins Leben gerufen wurde. Die Nonnen des Benediktinerinnenordens führten mit dem Leitspruch ora et labora das Kloster zu einer wirtschaftlichen, geistigen und kulturellen Blüte bis zur Reformation.
Seit der Reformation (1542) ist das Kloster in der Obhut der Schleswig-Holsteinischen Ritterschaft, die es zu einem noch heute bestehenden Damenstift umwandelte. Aktuell wird es von der Priörin Erika von Bülow und Klosterprobst Dr. Detlev von Bülow verwaltet.
MarktAltstadtSchusterstadtStadtkirche Taufstein aus dem 13. Jahrhundert Königlich privilegierte ApothekeCafe Stuben😃KirchseeTintenschöpflingeSchusterwegEingang zur KlosteranlageKlosterkircheUralte Eiche Klosteranlage
In Kiel ist die Schleuse und Einfahrt in den Nord-Ostsee-Kanal.
Hier ein paar kurze Fakten von der KI (perplexity):
Der **Nord-Ostsee-Kanal** (NOK) ist die meistbefahrene künstliche Wasserstraße der Welt, die 98,26 km lang ist und die Nordsee bei Brunsbüttel mit der Ostsee bei Kiel-Holtenau verbindet. Er wurde zwischen 1887 und 1895 erbaut und erspart den Schiffen einen Umweg von etwa 460 Kilometer. Die Dauer d Durchfahrt ca. 8 Stunden. Der Kanal hat eine maximale Tiefe von 13 m und eine Breite von bis zu 162 m. Jährlich passieren rund 27.000 Fracht- und Passagierschiffe den Kanal plus etwa 12.000 Sportboote.
Am 21. Juni 1895 wurde der heutige Nord-Ostsee-Kanal von Kaiser Wilhelm II als Kaiser-Wilhelm-Kanal eröffnet – Namenswechsel 1948 Direkter Vorläufer war der 1784 in Betrieb genommene Eiderkanal Bauzeit: 1887-1895 Erbauungskosten: 156 Millionen Reichsmark Beim Bau beschäftigte Menschen: bis zu 8.900 Mann im Jahre 1892. Schichtlohn eines Erdarbeiters damals: 3,30 Reichsmark Bodenbewegungen beim Bau: mehr als 80 Millionen Kubikmeter 1. Erweiterung: 1907-1914 für 242 Millionen Reichsmark Bodenbewegungen bei 1. Erweiterung: fast so viel wie beim Kanalbau 2. Erweiterung 1965 bis 2002: 840 Millionen DM Veranschlagte Bodenbewegungen bei 2. Erweiterung: circa 41 Millionen Kubikmeter
Wir haben die Schleuse in Kiel besucht, hier ist die Einfahrt von der Ostsee aus. Aktuell ist nur die große Schleuse in Betrieb, die kleine wird seit 2018 erneuert. In etwas mehr als einer Stunde haben wir 4 Schiffen beim schleusen zugesehen. Eintritt Besucherplattform 1,50 € für 2 Stunden.
Aussichtsplattform Holtenauer Hochbrücke Frachtschiffe aus der Nordsee kommendSchleusenbeckenMöwe, völlig angsfreiSchüttgutfrachterContainerschiff Relief Kaiserwappen Infotafel zum Ersatzneubau der kleinen Schleuse