Bald geht es wieder los, den November verbringen wir an der Ostseeküste in der Kieler Förde.

Bald geht es wieder los, den November verbringen wir an der Ostseeküste in der Kieler Förde.

Wer in Tübingen einen ungewöhnlichen Ort für Kunst, Natur und Geschichte sucht, sollte unbedingt eine Spaziergang im Natursteinpark Rongen machen. Beim Bergfriedhof im Schindhau-Wald, auf dem Gelände des ehemaligen französischen Munitionslagers, erstreckt sich auf über 20 Hektar ein unglaublicher Park aus rund 40.000 Tonnen Natursteinen – viele davon antik und aus Rückbauprojekten gerettet. Der Rundweg ist ca. einen Kilometer lang. Zu sehen gibt es wunderbare Skulpturen aus verschiedenen Werksteinen, historische Einzelstücke und liebevoll angelegten Mauern, die von regionalen Steinmetzen und Künstlern gestaltet wurden.
Der Natursteinpark ist aber weit mehr als ein Lagerplatz für Baumaterial. Neben dem Kunstpfad gibt es einen von der Universität Tübingen mitgestalteten Naturstein-Lehrpfad mit 28 Stationen, der anschaulich die Entstehung, Zusammensetzung und Verwendung heimischer Steinsorten erklärt. Für Kinder und Erwachsene gibt es Rätsel zu lösen und viel zu entdecken – von Biotopen über alte Eichen und Buchen bis hin zu einem keltischen Hügelgrab.
Der Park ist ganzjährig und rund um die Uhr frei zugänglich – auch an Sonn- und Feiertagen.












Ein unberührter Ort mit Fachwerkhäusern, Kopfsteinpflaster und einer fast vollständig erhaltenen Stadtmauer. Am Montag Vormittag sind nicht so viele Menschen unterwegs und wir haben manche Gasse für uns. Eine Leberkässemmel vom heimischen Metzger komplettiert den Ausflug in die Vergangenheit.













Wir sind seit gestern Nachmittag in Nürnberg. Das erste was mir aufgefallen ist, ist der Duft der allgegenwärtigen Linden in der Altstadt. Ich verbinde das mit Sommeranfang und langen lauen Nächten, eine absolute wohlfühl Jahreszeit.
Nürnberg bietet so viele historische Häuser und Kirchen, dass wir uns zu einer Stadtrundfahrt entschieden haben um einen Überblick zu bekommen. Leider fahren die günstigen Doppeldecker Busse nur Mittwoch bis Freitag. Deswegen haben wir einen ruckelnden und scheppernden Touristenzug genommen. Aber so konnten wir die Altstadt einmal umrunden ohne uns Blasen an den Füßen zu holen. Einige Fakten aus dem Lautsprecher waren auch hilfreich. Durch den zweiten Weltkrieg wurden 90 Prozent der Gebäude zerstört oder zumindest beschädigt.
Danach haben wir uns zu Fuß zu den für uns interessantesten Gebäuden aufgemacht.
Kaiserburg, Altes Rathaus, St. Sebald, Kettensteg, Heili-Geist-Spital, Frauenkirche, St. Elisabeth, St. Jakob, St. Lorenz, Weißgerbergasse und der weiße Turm. Ich habe bestimmt etwas vergessen, es gibt wirklich viel zu sehen. Auch die vielen Brücken über die Pegnitz sind wirklich zauberhaft.

























Unser kleiner einstündiger Rundgang durch Bamberg war wie eine kleine Zeitreise. Die Altstadt, seit 1993 UNESCO-Weltkulturerbe, beeindruckt uns mit engen Gassen, charmanten Fachwerkhäusern und einer wunderbaren Lage an der Regnitz und dem Main-Donau Kanal.
Das Highlight ist vermutlich das Alte Rathaus, auf einer künstlichen Insel zwischen den beiden Regnitzarmen gelegen und nur über Brücken erreichbar.
Von den vielen Kirchen haben wir uns den Dom und die Pfarrkirche Unsere Liebe Frau angesehen.
Der Dom liegt oben in der Bergstadt und beherbergt das einzige Papstgrab nördlich der Alpen. Die Pfarrkirche ist die einzige, aber sehr schöne Barockkirche in Bamberg.













An unserem letzten Tag waren wir noch einmal in Laboe, diesmal in der anderen Richtung, auf einem Abschiedsspaziergang. Ein sehr schöner Strandabschnitt mit breitem Sandstrand und wilder Düne dahinter. Die vorbeifahrenden Schiffe wirken sehr nahe, vielleicht liegt das auch am Nebel.






Gestern Abend hat uns die Wetterfee mit einem Sonnenuntergang beschenkt.

Schönkirch wollten wir wegen eines Skulpturenparks besuchen, leider haben wir vor Ort festgestellt, dass dieser nicht mehr existiert. Die Marienkirche war leider verschlossen. Der Friedhof rund um die Kirche ist ganz schön alt und einige Gräber mit Geschichtstafeln versehen. Das ist eine feine Sache, denn die Informationen über die Toten bringen einem die Geschichte näher.
Schönkirch



Plön
Auch Plön war schon lange auf unserer Wunschliste. Plön ist ein kleiner, entspannter und sehr idyllischer Ort am großen Plönsee, dem größten Binnensee in Schleswig Holstein. In direkter Umgebung gibt es noch 8 weitere Seen. Das Schloss ist im Besitz der Fielmann Akademie und dient als Ausbildungsort für Optiker.














Gestern Nachmittag war die Sonne für kurze Zeit zu Besuch 🌞.


Heute ist wieder Novembergrau angesagt. Deswegen nur ein kurzer Ausflug in das nahegelegene Schönberg. Die Seebrücken sind einfach wunderschön, der Weg ins Meer hinein jedesmal ein Erlebnis. Zu dieser Jahreszeit ein wunderbarer, stiller Genuss.







Es gibt es einen Verein, der historische Straßenbahnen restauriert und betreibt. https://www.vvm-museumsbahn.de/?id=200

Und einen Supermarkt, in dem man außerhalb der Öffnungszeiten mit der Bankkarte einkaufen kann.

Im letzten Jahr waren wir nicht so sehr von Kiel begeistert, es war Kieler Woche und es war voll und stressig. Deswegen haben wir heute einen neuen Anlauf genommen um Kiel besser kennenzulernen. Und es hat sich gelohnt, wir haben sehr schöne Ecken gefunden und trotz ersten Aufbauten für den Weihnachtsmarkt war es entspannt und unaufgeregt. Aufgefallen sind uns viele Obdachlose, Bettler und arme Menschen. Das ist wohl in allen größeren Städten der Fall, leider. Die vielen alten Backsteingebäude sind beeindruckend.
Als Stützpunkt der Kriegsmarine wurde Kiel zu fast 80 % zerstört, viele Gebäude und Kirchen mussten neu aufgebaut werden. Es ist an vielen Stellen gelungen, aber es gibt natürlich auch einige Bausünden dazwischen.



















Ein sehr schöner Weg, der Küste entlang, knapp 6 Kilometer und braucht ca. 1,5 Stunden. Selbst heute am Sonntag sind kaum Leute unterwegs, nur ein paar Hunde mit ihren Menschen.
Fast hätte sich die Sonne ☀️ durchgesetzt, letztlich war es aber nur ein Strohfeuer, wir stecken im Hochnebel fest.





