2024 Juli Bad Dürkheim, Gradierwerk und Solebad

Unser Ziel ist die Pfalz. Als erstes steuern wir Bad Dürkheim an.

Seit dem 14. Jahrhundert sind die Salzquellen in Bad Dürkheim urkundlich erwähnt. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Maxquelle am Nordrand von Bad Dürkheim (1856–1859) erschlossen und mit einem Brunnenhaus überbaut. Den Namen bekam sie nach dem damaligen Regenten, König Maximilian II. von Bayern. Sie ist 364 m tief und hatte einen höheren Salzgehalt als die früher genutzten sieben Quellen. Früher gab es sechs Gradierwerke, heute nur noch ein einziges, das bis heute erhalten.

Seit 1904 wurde das qualitativ gute Wasser therapeutisch für das Gradierwerk, für Bäder und als Heilgetränk verwendet. Bis 1913 wurde aus dem Wasser Sole zur Salzherstellung gewonnen.

Wir haben hier in einem Hotel direkt neben  Solebad und Gradierwerk übernachtet und konnten so beides genießen. Die Wirkung des Salzgehaltes am Gradierwerk ist wirklich spürbar und das Wasser im Solebad sehr weich und angenehm. Der Ort vermittelt einen entspannten Eindruck und es lässt sich vortrefflich durch die Straßen schlendern.

Gradierwerk Wassertropfen


Das Gradierwerk stellt heute eines der größten Freiluftinhalatorien Deutschlands dar. Zu diesem Zweck verfügt es über einen fast 700 m langen Umgang in drei Meter Höhe entlang der Dornenwände. Vergleichbar mit der salzhaltigen Luft an der Nordsee bringt die regelmäßige Inhalation der salzhaltigen Luft (Aerosol) durch die Verrieselung der Salzsole an den Dornenwänden Linderung vieler Atemwegserkrankungen und wirkt vorbeugend. Der Salzgehalt beträgt je nach Jahreszeit und Witterung 7 bis 15 Prozent der Umgebungsluft. Die Sole enthält zusätzlich Mineralien und wird seit 1997 aufwändig entarseniert.

2024 Juli Triberger Wasserfälle

Was macht man|frau, wenn der Wetterbericht Hitze voraussagt? In den kühlen Schwarzwald fahren. Unsere heutige Ausfahrt hat uns einmal quer durch den Schwarzwald geführt. Über Freudenstadt und Sankt Georgen zu den Triberger Wasserfällen, weiter über Schramberg nach Oberndorf und wieder nach Hause. Eine schöne Rundfahrt im Cabriolet bei dem Wetter einfach wunderbar.

Chat GPT weiß noch die Fakten zu den Wasserfällen:

Die Triberger Wasserfälle sind eine der höchsten und bekanntesten Wasserfälle Deutschlands und befinden sich im Schwarzwald, nahe der Stadt Triberg im Bundesland Baden-Württemberg. Hier sind einige interessante Fakten und Informationen über die Triberger Wasserfälle:

  1. Höhe und Struktur: Die Wasserfälle erstrecken sich über eine Höhe von insgesamt 163 Metern und fallen in mehreren Kaskaden über sieben Stufen in die Tiefe. Die höchste einzelne Stufe ist etwa 20 Meter hoch.
  2. Quellfluss: Der Wasserfall wird vom Gutach-Fluss gespeist, der sich durch den Schwarzwald schlängelt.
  3. Tourismus: Die Triberger Wasserfälle sind ein beliebtes Touristenziel und ziehen jährlich viele Besucher an. Es gibt gut ausgebaute Wanderwege und Aussichtspunkte, die den Besuchern beeindruckende Blicke auf die Wasserfälle ermöglichen.
  4. Beleuchtung: Die Wasserfälle sind auch nachts beleuchtet, was ihnen eine besondere Atmosphäre verleiht und Besucher zu einem abendlichen Spaziergang einlädt.
  5. Naturschutz: Die Umgebung der Wasserfälle ist ein Naturschutzgebiet, das eine Vielzahl von Pflanzen- und Tierarten beherbergt. Der Wald rund um die Wasserfälle ist dicht bewachsen und bietet eine idyllische Kulisse.
  6. Geschichte und Kultur: Triberg ist auch bekannt für seine Kuckucksuhren und das Schwarzwaldmuseum, das die Kultur und Geschichte der Region darstellt. Der Ort selbst hat eine lange Tradition im Uhrmacherhandwerk.
  7. Zugang: Die Wasserfälle sind leicht zugänglich und es gibt Parkmöglichkeiten in der Nähe. Ein kleines Eintrittsgeld wird erhoben, um die Instandhaltung der Wege und Einrichtungen zu unterstützen.
  8. Aktivitäten: Neben dem Wandern können Besucher auch andere Outdoor-Aktivitäten wie Nordic Walking oder Mountainbiking in der Umgebung unternehmen.

Die Triberger Wasserfälle bieten eine beeindruckende Naturkulisse und sind ein Muss für jeden, der den Schwarzwald besucht. Sie verbinden natürliche Schönheit mit kulturellem Erbe und sind ein hervorragendes Beispiel für die landschaftliche Vielfalt Deutschlands.

Im Video sieht und hört man die Gewalt des Wassers, das ist beeindruckend.

2024 Juli Ausflug zum Landesgestüt Marbach

Das Gestüt kann kostenlos besucht werden, nur für den Parkplatz ist eine Gebühr von 3 Euro pro Tag fällig. Die Fahrt über die Schwäbische Alb ist immer wieder wunderschön. Die Pferdeställe und -koppeln  sind frei zugänglich. Hier der Link zur Homepage Marbach Gestuet/Geschichte

Erinnerungen an die 80er

Das Festival am Mägerkinger Lauchertsee war in den 80er Jahren total angesagt. Drei Tage lang gab es Musik deutscher und internationaler Künstler aus der Rockszene. Das Festival lockte teilweise über 10 000 Besucher an. Wie oft wir da waren oder wer genau gespielt hat wissen wir nicht mehr so genau. Erinnerungen gibt es aber an Schwoißfuss und Gerhard Polt und die Biermösl Blosn.

Heute haben wir den See umrundet, es würde viel daran geändert. Jetzt ist es ein Ausflugsziel mit Kiosk und Spielplätzen. Ein Festival gibt es noch alle 2 Jahre:

Rock und Blasmusik am See – Musikverein Mägerkingen

Juni 2024 Nachtrag Monschau

Zum Abschluss gab es noch Entspannung in Monschau. Wir waren am Sonntag morgen noch vor 10 Uhr da und hatten den kleinen Ort fast für uns alleine. Einzig ein paar abreisende Gäste waren in den Straßen unterwegs.

Juni 2024 Nachtrag Aachen

Die Zeit in Büsum war leider sehr schnell um. Das Wetter war  durchwachsen, zu kühl und sehr windig, aber alles in allem trotzdem ein entspannter und erholsamer Urlaub. Auf dem Heimweg haben wir uns noch Aachen und Monschau angesehen.

Aachen

Eine tolle Stadt mit 250.000 Einwohnern, Großstadt in direkter nähe zu den Niederlanden und Belgien. Es war ein warmer Samstagnachmittag und unglaublich voll in der Altstadt. Der Tag vor der Europawahl mit vielen Ständen der unterschiedlichsten Parteien und Protestdemos. Aachen ist eine Krönungsstadt, 30 Könige und Kaiser wurden von 936 bis 1531 im Dom gekrönt. Der Dom ist das bekannteste Wahrzeichen der Stadt und wurde 1978 als erstes deutsches Denkmal in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen. Rathaus, Katschhof und Elisenbrunnen sind wirklich phantastisch und absolut sehenswert. EinTag reicht nicht aus um sich alles anzusehen.

Juni 2024 Heide i.H. und Meldorf

Leider wieder bewölkt und auch Regen ist dabei, das ganze gewürzt mit einigen Sturmböen. Wir haben uns zwei aus dem ADAC Toursets angepriesene Städte in der Nähe für unseren heutigen Ausflug ausgesucht.

Heide in Holstein

Mit etwas mehr als 20.000 Einwohnern eine eher kleine Stadt mit sehr wechselvoller Geschichte. Der riesige Marktplatz hatte im 15. Jahrhundert Platz für die Landesversammlung der 12.000 wehrfähigen Männer von Dithmarschen. Hier noch eine interessante Geschichte vom NDR dazu:  Wie Dithmarscher Bauern den König besiegten

Wirtschaftlich eher benachteiligt, wird es wohl nach dem Bau der durch die EU geförderten Batteriefabrik mit ca. 3.000 Arbeitsplätzen durch die Firma Northvolt aus Schweden aufwärts gehen.

Erwähnenswert ist noch die erst 1993 gegründete Fachhochschule Westküste für Wirtschaft und Technik.

Meldorf

Meldorf ist ein wunderschöner kleiner Flecken mit viel Flair. Der Dom St. Johannis (Erster Bau 810-826 das heute Gebäude ist aus dem 13. Jahrhundert) gilt als einer der bedeutendsten mittelalterlichen Kirchenbauten an der Westküste und ist außergewöhnlich schön.

Vor dem Dom auf dem Nordermark steht eine Büste von Manfred Sihle-Wissel sie stellt Carsten Niebuhr (1733-1815), einen Forschungsreisenden, Mathematiker und Kartografen dar. Er ging im Auftrag des dänischen Königs auf Forschungsreise nach Arabien. Seine dort angefertigten Vermessungen machten ihn zu einem der bedeutensten Kartografen seiner Zeit. Nach seiner Forschungsreise wurde er vom dänischen König als Landschreiber in Meldorf eingesetzt, wo er 1815 starb.

Unbedingt empfehlenswert ist die Werkstatt und der Laden der Stiftung Mensch in der Alten Pastorei. Sehr liebevoll gestaltetes Kunsthandwerk aus Ton und Stoff.

Juni 2024 Büsum, Kitesurfer und Deichschafe

Gestern waren wir noch einmal in Büsum bummeln. Heute scheint sie wieder, die Sonne ☀️ es ist aber windig (bis 60 kmh) und kühl (10-15 Grad). Das richtige Wetter für einen langen Deichspaziergang. Wenn man die Kondition hat, könnte man die ca. 20 Kilometer bis zum Eidersperrwerk laufen. Wir begnügen uns mit etwas weniger.

Deichpanorama

Juni 2024 Eidersperrwerk und Sankt Peter Ording

Eidersperrwerk

Es ist heute wieder etwas trüb, aber trocken. Ein Ausflug über das Eidersperrwerk nach Sankt Peter Ording geht auch ohne Sonne ☀️

Hier eine kurze Erläuterung zum Eidersperrwerk von ChatGPT:

Das Eidersperrwerk in Schleswig-Holstein ist das größte deutsche Küstenschutzbauwerk und schützt die Küstenregion vor Sturmfluten und Überflutungen. Es besteht aus einem festen Bauwerk, einer beweglichen Sperranlage und einem Schöpfwerk. Das Sperrwerk kann bei Bedarf geschlossen werden, um den Wasserfluss zu stoppen, während das Schöpfwerk das Wasser aus dem Binnenland abführt. Als technisches Meisterwerk und beliebtes Ausflugsziel ist das Eidersperrwerk ein Symbol für den Kampf des Menschen gegen Naturgewalten und ein wichtiger Beitrag zum Küstenschutz in Deutschland.

Gar nicht so schlecht diese KI 😉

Aber was man erst sieht, wenn man selber vor Ort ist: es brüten aktuell Seeschwalben und Lachmöwen am Eidersperrwerk. Die Kleinen sieht man erst auf den zweiten Blick, die sind braun getupft und damit super getarnt.

Brutplätze

Sankt Peter Ording

Auf 3.877 Einwohner kommen 423.000 Tagesgäste und 2,2 Millionen Übernachtungen pro Jahr, das ist schon heftig. Der zugehörige Strand ist schon beeindruckend, breit und fast unendlich. Und bei dem Wetter heute waren wir fast alleine.

Juni 2024 Büsum

Bis 1585 war Büsum eine Insel und ist seither mit dem Festland verbunden. Heute ist Büsum der drittgrößte Fremdenverkehrsort an der schleswig-holsteinischen Nordseeküste.

und ein wunderbarer Sonnenuntergang ☺️ zum Abschluss