bei angenehm mildem Wetter sind wir am Strand entlang bis zur Surfschule Tatort Hawaii spaziert, mit den Füßen im Wasser, das war sehr entspannt. Wie an der Nordseeküste gibt es hier auch Wattwürmer und Quallen. Ein wunderbarer Ausklang für einen sehr schönen Tag.
Das Wetter ist heute nicht so schön wie in den letzen Tagen, aber zwischendrin trocken. Da haben wir uns einen kleineren Ausflug nach Schönberg ausgesucht, das liegt direkt neben Kalifornien 😉 und sogar Brasilien.
In Heikendorf befindet sich das größte Denkmal für verstorbene U-Boot Besatzungen. Hier wird nicht zwischen Kriegsopfern der beiden Weltkriege und den in Friedenszeiten umgekommenen unterschieden. Die Anzahl der Namen, es sind über 35.000, ist erschreckend.
“ Das Ehrenmal ist ein Ort der Stille, des Gedenkens, der Erinnerung und Besinnung, aber auch der Mahnung gegen Krieg und Gewalt. „, Soweit der Beitrag auf der Homepage:
Das Mahnmal befindet sich im Eigentum der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. Die Stiftung U-Boot-Ehrenmal Möltenort unterhält in Zusammenarbeit mit der U-Bootkameradschaft Kiel die Anlage.
Im Heikendorf-Möltenort haben wir einen Parkplatz direkt am Hafen gefunden und sind von da mit dem Schiff nach Kiel Bahnhof gefahren. Tagesticket (8,70 €) pro Nase plus 1 € Schiffsaufschlag pro Fahrt, es dauert knapp 40 Minuten.
Kiel war (vielleicht nur heute?) unglaublich hektisch. In der ganzen Stadt werden die Buden und Konzertbühnen für die bevorstehende Kieler Woche aufgebaut.
Dazu war es heute richtig heiß, der kühle Wind der letzten Tage hat heute gefehlt. So sind wir nach ein paar Stunden wieder mit dem Schiff zurück gefahren.
Die Besiedlung des schmalen Streifens durch Küsten- und Zwergseeschwalben, Sandregenpfeifern, Enten, Gänse, Graureiher und viele mehr ist beachtlich. Wir sind heute einmal komplett entlangspaziert, das sind ca. 2,5 km, einfache Strecke. Der Weg auf dem Deich ist nicht zu empfehlen, da die Radfahrer den Weg hier quasi wie eine Autobahn bevölkern. Der untere Weg am Zaun entlang hingegen ist idyllisch und ruhig.
Am Nachbarhaus ist ein Nistkasten angebracht, gerade sind Turmfalken dabei ihre Jungen aufzuziehen. Sie haben Schwierigkeiten mit dem Anflug, wenn sie ihre Beute mitbringen. Nur jeder 2. oder 3. Anflug klappt.
Laboe liegt sehr schön am Ostseeufer der Kieler Förde. Der Ort hat sich trotz regem Tourismus seinen Charme erhalten. Mit der ÖPNV Fähre kann man von hier in einer Stunde nach Kiel gelangen. Das wollen wir während der Kieler Woche einmal ausprobieren. Das weithin sichtbare Wahrzeichen ist ein Marine-Ehrenmal mit einer sehr markanten Form. Sie erinnert an die gefallenen Seeleute der beiden letzten Weltkriege. Direkt daneben kann ein U-Boot, das allerletzte erhaltene Boot des Typ VII C, die U 995 besichtigt werden.
Eine wunderschöne Marina, zum Teil noch im Bau (Wellnesshotel, Restaurants und Uferpromenade). Die Ferienwohnung ist ein Traum. Wir sitzen hier quasi in der ersten Reihe und schauen auf die Segelboote und die Hafenausfahrt von Kiel. Frachtschiffe mit Rotoren für die Windparks, Kreuzfahrtschiffe, Kontainerschiffe und Fähren sind hautnah zu sehen – also mit dem Fernglas. Seele baumeln lassen ist hier überhaupt kein Problem. Lange Spaziergänge auf dem Deichweg oder am Strand entlang oder durch die kleinen Orte hier sind ein Vergnügen.
Ganz oben, die rechte Wohnung 😁Fundstück Surfschule
Heute war der erste Tag an dem wir unsere Gina aus der Garage holen konnten. Ziel der kleinen Ausfahrt war das Landesgartenschau Gelände in Scharnhausen/Ostfildern.
Dort war 2002 die Landesgartenschau Baden-Württemberg.
Was davon übrig geblieben ist, hat uns ganz gut gefallen. Schöne Kastanienalleen, eine Gartenanlage für die Nachbarschaft, besondere Bäume und die damals wegen der „Bürgerschelte“ berühmt gewordenen:
„Sitz- und Flitzhasen“ der Stuttgarter Künstlerin rosalie (1953 – 2017) Ihre Langohren verweisen auf die Feldhasen, die es früher häufig im Scharnhauser Park gab.
ein Heimweg über Landes- und Bundesstraßen, sozusagen slowtravel 🐌
Hundsrück Höhenstraße ElsassRheinauenKleine Rheinfähre (5 PKW) Zufahrt französische Seite Fähranleger deutsche Seite Storchennest in den RheinauenB500 Schwarzwaldhochstraße Nordschwarzwald, eine der letzten Skipisten, vermutlich künstlich beschneit
Gesund, zufrieden und dankbar zu Hause angekommen 😍
Das war nicht nett heute morgen 😏 erst Schneefall satt
dann Nebel im Überfluß
abgelöst von scheußlichem Dauerregen
Dementsprechend ist die Stimmung in Traben-Trabach
überall tote Hose
da hilft nur noch Sauna und ein Schluck Moselwein, oder zwei 😁
Die Geschichte vom Kröver Nacktarsch (von Etikett):
Als die Kröver Winzer den im Ort begüterten Klöstern noch die Weingefälle zu entrichten hatten, wurden diese eines Jahres zum Teil abgelöst durch Fronarbeit. Für die geleistete Wingertsarbeit gaben die Klosterhöfe den Leuten nebst Kost und Lohn einen freien Tag, das heißt, an einem Tag im Herbst durften sie für sich lesen. Dabei beeilten sie sich natürlich, wenn’s ins eigene Fässchen ging und das ärgerte einen Klostervogt, so dass er auf Abhilfe sann.
Im nächsten Herbst gab er der Morgensuppe heimlich ein Tränklein aus der Klosterapotheke bei, und kaum hatten die Leser und Leserinnen mit der Arbeit begonnen, als auch schon die Wirkung im Magen rumorte. Einer nach dem anderen mußte hinter einem Busch verschwinden. um die Hose zu senken, und diese Notdurft bedrängte sie immer wieder. Nur einer hielt aus. Als er nämlich merkte, was da los war, zog er kurzerhand die Hose aus, schürzte sein Hemd hoch und las fleißig weiter Trauben, unbekümmert um das, was hinterwärts geschah. Da soll der Vogt, der das sah, ausgerufen haben:
,,Ei, über diesen Nacktarsch bin ich nicht Herr geworden.“
Seither blieb der Name, und die Kröver Winzer sind stolz darauf.