Wir sind nach acht Stunden entspannter Autobahnfahrt und dem einzigen Stau vor dem Elbtunnel gut angekommen. Das Wetter ist ganz okay, ein Sonne Wolken Mix und jetzt am Abend auch noch etwas Regen bei 8 bis 12 Grad.
Unser erster Spaziergang Richtung Laboe führt immer am Strand entlang und fühlt sich ganz wie nach Hause kommen an. Wir sind zufrieden und freuen uns auf die nächsten Wochen.
Möwen „trampeln“ auf dem Rasen, um Regenwürmer aus dem Boden zu locken.
Kochen mit herrlichem Ausblick, es gibt Gemüsewok mit Mie-Nudeln
Wer in Tübingen einen ungewöhnlichen Ort für Kunst, Natur und Geschichte sucht, sollte unbedingt eine Spaziergang im Natursteinpark Rongen machen. Beim Bergfriedhof im Schindhau-Wald, auf dem Gelände des ehemaligen französischen Munitionslagers, erstreckt sich auf über 20 Hektar ein unglaublicher Park aus rund 40.000 Tonnen Natursteinen – viele davon antik und aus Rückbauprojekten gerettet. Der Rundweg ist ca. einen Kilometer lang. Zu sehen gibt es wunderbare Skulpturen aus verschiedenen Werksteinen, historische Einzelstücke und liebevoll angelegten Mauern, die von regionalen Steinmetzen und Künstlern gestaltet wurden.
Der Natursteinpark ist aber weit mehr als ein Lagerplatz für Baumaterial. Neben dem Kunstpfad gibt es einen von der Universität Tübingen mitgestalteten Naturstein-Lehrpfad mit 28 Stationen, der anschaulich die Entstehung, Zusammensetzung und Verwendung heimischer Steinsorten erklärt. Für Kinder und Erwachsene gibt es Rätsel zu lösen und viel zu entdecken – von Biotopen über alte Eichen und Buchen bis hin zu einem keltischen Hügelgrab.
Der Park ist ganzjährig und rund um die Uhr frei zugänglich – auch an Sonn- und Feiertagen.
Ein unberührter Ort mit Fachwerkhäusern, Kopfsteinpflaster und einer fast vollständig erhaltenen Stadtmauer. Am Montag Vormittag sind nicht so viele Menschen unterwegs und wir haben manche Gasse für uns. Eine Leberkässemmel vom heimischen Metzger komplettiert den Ausflug in die Vergangenheit.
Wir sind seit gestern Nachmittag in Nürnberg. Das erste was mir aufgefallen ist, ist der Duft der allgegenwärtigen Linden in der Altstadt. Ich verbinde das mit Sommeranfang und langen lauen Nächten, eine absolute wohlfühl Jahreszeit.
Nürnberg bietet so viele historische Häuser und Kirchen, dass wir uns zu einer Stadtrundfahrt entschieden haben um einen Überblick zu bekommen. Leider fahren die günstigen Doppeldecker Busse nur Mittwoch bis Freitag. Deswegen haben wir einen ruckelnden und scheppernden Touristenzug genommen. Aber so konnten wir die Altstadt einmal umrunden ohne uns Blasen an den Füßen zu holen. Einige Fakten aus dem Lautsprecher waren auch hilfreich. Durch den zweiten Weltkrieg wurden 90 Prozent der Gebäude zerstört oder zumindest beschädigt.
Danach haben wir uns zu Fuß zu den für uns interessantesten Gebäuden aufgemacht.
Kaiserburg, Altes Rathaus, St. Sebald, Kettensteg, Heili-Geist-Spital, Frauenkirche, St. Elisabeth, St. Jakob, St. Lorenz, Weißgerbergasse und der weiße Turm. Ich habe bestimmt etwas vergessen, es gibt wirklich viel zu sehen. Auch die vielen Brücken über die Pegnitz sind wirklich zauberhaft.
Unser kleiner einstündiger Rundgang durch Bamberg war wie eine kleine Zeitreise. Die Altstadt, seit 1993 UNESCO-Weltkulturerbe, beeindruckt uns mit engen Gassen, charmanten Fachwerkhäusern und einer wunderbaren Lage an der Regnitz und dem Main-Donau Kanal.
Das Highlight ist vermutlich das Alte Rathaus, auf einer künstlichen Insel zwischen den beiden Regnitzarmen gelegen und nur über Brücken erreichbar.
Von den vielen Kirchen haben wir uns den Dom und die Pfarrkirche Unsere Liebe Frau angesehen.
Der Dom liegt oben in der Bergstadt und beherbergt das einzige Papstgrab nördlich der Alpen. Die Pfarrkirche ist die einzige, aber sehr schöne Barockkirche in Bamberg.
An unserem letzten Tag waren wir noch einmal in Laboe, diesmal in der anderen Richtung, auf einem Abschiedsspaziergang. Ein sehr schöner Strandabschnitt mit breitem Sandstrand und wilder Düne dahinter. Die vorbeifahrenden Schiffe wirken sehr nahe, vielleicht liegt das auch am Nebel.
Gestern Abend hat uns die Wetterfee mit einem Sonnenuntergang beschenkt.
Schönkirch wollten wir wegen eines Skulpturenparks besuchen, leider haben wir vor Ort festgestellt, dass dieser nicht mehr existiert. Die Marienkirche war leider verschlossen. Der Friedhof rund um die Kirche ist ganz schön alt und einige Gräber mit Geschichtstafeln versehen. Das ist eine feine Sache, denn die Informationen über die Toten bringen einem die Geschichte näher.
Schönkirch
Plön
Auch Plön war schon lange auf unserer Wunschliste. Plön ist ein kleiner, entspannter und sehr idyllischer Ort am großen Plönsee, dem größten Binnensee in Schleswig Holstein. In direkter Umgebung gibt es noch 8 weitere Seen. Das Schloss ist im Besitz der Fielmann Akademie und dient als Ausbildungsort für Optiker.
Im Jahre 1236 wurde Plön das Lübische Stadtrecht verliehenRathaus und Aufgang zum Schloß MuseumFotografische Anstalt F. Henning Der Angler von Karlheinz Goedtke, Bronze 1963Bürgerbüro JohanniskircheRathaustwiete Aussichtspunkt am Schloß NikolaikircheNach einem Brand 1864 als Hallenkirchen mit Tonnengewölbe neu aufgebaut Orgel von Alfred Führer Wilhelmshaven Schloss Plön, Fielmann Akademie Blick vom Schloß hinunter auf Plön
Gestern Nachmittag war die Sonne für kurze Zeit zu Besuch 🌞.
Heute ist wieder Novembergrau angesagt. Deswegen nur ein kurzer Ausflug in das nahegelegene Schönberg. Die Seebrücken sind einfach wunderschön, der Weg ins Meer hinein jedesmal ein Erlebnis. Zu dieser Jahreszeit ein wunderbarer, stiller Genuss.
Im letzten Jahr waren wir nicht so sehr von Kiel begeistert, es war Kieler Woche und es war voll und stressig. Deswegen haben wir heute einen neuen Anlauf genommen um Kiel besser kennenzulernen. Und es hat sich gelohnt, wir haben sehr schöne Ecken gefunden und trotz ersten Aufbauten für den Weihnachtsmarkt war es entspannt und unaufgeregt. Aufgefallen sind uns viele Obdachlose, Bettler und arme Menschen. Das ist wohl in allen größeren Städten der Fall, leider. Die vielen alten Backsteingebäude sind beeindruckend.
Als Stützpunkt der Kriegsmarine wurde Kiel zu fast 80 % zerstört, viele Gebäude und Kirchen mussten neu aufgebaut werden. Es ist an vielen Stellen gelungen, aber es gibt natürlich auch einige Bausünden dazwischen.
St. Nikolai am Alten Markt Der Geisterkämpfer vom Expressionisten Ernst BarlachFlügelaltar im Raum der StilleAltar und KruzifixHauptorgel und Kanzel Probsteikirche Sankt Nicolaus RathausturmRathausSchlossreste, hier wurde Zar Peter III. von Russland geborenAn der KaistraßeShopping Tempel Hier spielt der THW Kiel erfolgreich HandballKieler KlosterStadtgründer Graf Adolf IV. von Schauenburg (Karl-Henning Seemann, 2005)MöwenjungesAm kleinen Kielkanal…wäre sehr schönRiesenrad mit 1,2 Mio. Lichter am Bahnhof wird gerade aufgebaut Links Schwedenkai und rechts Norwegenkai